Für Schülerinnen und Schüler geht von sportlichen Wettbewerben eine Faszination aus, deren Erlebniswert auch über die Schulzeit hinaus erhalten bleibt. Sich sportliche Ziele zu setzen, die eigenen Möglichkeiten und Grenzen auszuloten, Teamgeist zu wahren und die Erfahrung, dass Konkurrenz und das Streben nach Erfolg, Fairness und Toleranz sich nicht ausschließen, tragen zur Persönlichkeitsentwicklung bei und sind ein wertvoller Bestandteil der pädagogischen Arbeit. Außerdem fördern sie das Leistungs- und Sozialverhalten junger Menschen.

Jugend trainiert für Olympia/Jugend trainiert für Paralympics sind die weltweit größten Schulsportwettbewerbe. In jedem Jahr nehmen über 800.000 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland daran teil, davon über 120.000 allein aus Baden-Württemberg. Diese Wettbewerbe helfen Kindern und Jugendlichen, einen Zugang zum Wettkampfsport zu finden, und sind auch eine hervorragende Möglichkeit zur Sichtung von Talenten und deren Förderung auf dem Weg zum Leistungs- und Spitzensport.

Dabei stehen immer Fairness, Teamfähigkeit und soziale Kompetenzen als Kern der olympischen Idee im Mittelpunkt. Deshalb sind Schulsportwettbewerbe eine unverzichtbare Ergänzung des Sportunterrichts und eine wesentliche Bereicherung des Schullebens.

Ich danke allen Lehrerinnen und Lehrern, die sich an den Schulen für die Schulsportwettbewerbe engagieren. Dieser Dank gilt auch allen Eltern, den Übungsleiterinnen und Übungsleitern aus den Vereinen, den Sportfachverbänden sowie den Förderern, ohne deren Hilfe und Unterstützung die Durchführung dieser Schulsportwettbewerbe nicht möglich wäre.

Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wünsche ich viel Erfolg und faire erlebnisreiche Wettkämpfe im Schuljahr 2016/17.

Dr. Susanne Eisenmann

Dr. Susanne Eisenmann
Ministerin für Kultus, Jugend und Sport
des Landes Baden-Württemberg