Unfallversicherung

  1. Schülerinnen und Schüler

    Die Wettkämpfe des Bundeswettbewerbs der Schulen Jugend trainiert für Olympia & Paralympics sind auf allen Ebenen Schulveranstaltungen. Damit besteht für alle Schülerinnen und Schüler gesetzlicher Unfallversicherungsschutz. Dies bedeutet, dass für die Schülerinnen und Schüler auch auf dem unmittelbaren Weg zu und von diesen Wettkämpfen – ohne Rücksicht auf das gewählte Beförderungsmittel – gesetzlicher Unfallversicherungsschutz nach den Bestimmungen des Siebten Buchs Sozialgesetzbuch besteht.

  2. Beamtete Lehrkräfte

    Für die betreuenden beamteten Lehrer gelten die beamtenrechtlichen Bestimmungen über die Unfallfürsorge. Lehrer im Angestelltenverhältnis genießen den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung bezüglich eines Personenschadens. Bei Benutzung des privateigenen Kraftfahrzeugs aus organisatorischen Gründen wird den betreffenden Lehrern Dienstunfallschutz gewährt. Für den Ersatz von Sachschäden am privateigenen Kraftfahrzeug von Lehrern gelten die Bestimmungen des § 102 des Landesbeamtengesetzes und die dazu ergangenen Richtlinien des Finanzministeriums.

  3. Angestellte Lehrkräfte

    Lehrkräfte im Angestelltenverhältnis sind während des offiziellen Veranstaltungsprogramms und auf den damit verbundenen Wegen gesetzlich unfallversichert, wenn sie als Aufsichts- und Begleitperson im Rahmen einer offiziell genehmigten Dienstreise am Wettbewerb teilnehmen.

  4. Weitere Personenkreise

    Für sonstige Aufsichts- und Begleitpersonen (z.B. Eltern, …), die im Auftrag der jeweiligen Schulleitung die Schüler betreuen und beaufsichtigen, ist ebenfalls im vorgenannten Umfang gesetzlicher Unfallversicherungsschutz gegeben.

    Für Personen, die nicht oder nicht mehr im Schuldienst sind (z.B. Pensionäre), besteht Versicherungsschutz, wenn sie als Lehrbeauftragte einer Schule dem zuständigen Regierungspräsidium gemeldet sind, oder als Vereinsmitglied im Auftrag eines Sportfachverbandes tätig werden.

 Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport rät, unabhängig vom gesetzlichen Unfallversicherungsschutz, den Abschluss der Freiwilligen Schülerzusatzversicherung an. Diese ergänzt den gesetzlichen Unfallversicherungsschutz und umfasst daneben auch eine Haftpflicht- und Sachversicherung.

Dadurch werden Risiken abgedeckt, die der Privatsphäre zuzuordnen sind.

 Sachschäden am privateigenen Kraftfahrzeug anderer können in der Regel nicht ersetzt werden.

Sachschäden am privateigenen Kraftfahrzeug anderer

Seit dem Schuljahr 1986/1987 bieten die kommunalen Versicherer bei der Durchführung von außerunterrichtlichen schulischen Veranstaltungen u. a. den Eltern, Schülern, Elternvertretern und sonstigen Privatpersonen, welche im Auftrag der Schule Fahrten unternehmen, bei der Benutzung eines privaten PKWs eine Kaskoversicherung für Eltern, Schüler, Elternvertreter und sonstige Privatpersonen an.

  • Der Versicherungsschutz wird mit einer Selbstbeteiligung von 325 Euro
  • bei einem pauschalen Versicherungsbeitrag von 50 Euro pro Schule und Schuljahr gewährt.
  • Der Versicherer leistet Entschädigung je Versicherungsfall höchstens bis zu 30.000 Euro.

Die Schulen übernehmen die Abwicklung des Melde- und Beitragseinzugsverfahrens. Dabei erklären die einzelnen Schulen zu Schuljahresbeginn im Rahmen der freiwilligen Schüler- und Lehrerversicherung, ob sie für das laufende Schuljahr der Versicherung beitreten wollen.

Die einzelnen Fahrten sind vor Antritt der Schule anzumelden und von dieser zu genehmigen. Hierfür muss eine Fahrtenliste geführt werden.

Lehrern steht über die kommunalen Versicherer eine Dienstfahrt-Fahrzeugversicherung zur Verfügung.

  • Der Beitrag beträgt pro Lehrer und Schuljahr 10 Euro.
  • Die Selbstbeteiligung beträgt 325 Euro.
  • Der Versicherer leistet Entschädigung je Versicherungsfall bis zu 30.000 Euro.

 Weitere Fragen zum Versicherungsschutz beantwortet Ihnen

  • Herr Lutz Reißig
  • WGV-Versicherung
  • 0711 16 95 30 12